Sonntag, 8. Mai 2016

Rundumadum 21: Gerasdorf-Stammersdorf (08.05.2016)

Endlich waren alle Bedingungen (Zeit und Wetter) richtig, um die nächste Etappe des Wiener Rundumadum-Wanderwegs zu absolvieren. An einem sonnigen Frühlingssonntag machte ich mich auf den Weg der 21. Etappe.

Anfahrt:

Mit der Linie U1 fuhr ich zur Endstation Leopoldau und von fuhr ich mit der Schnellbahnlinie S2 nach Gerasdorf
Es stellte sich mir die Frage, ob ich nach Gerasdorf noch mit der Kernzonen-Karte fahren konnte. Intensives Kartenstudium und die Ansage im Zug dürften meiner Meinung Recht geben: Gerasdorf liegt gerade noch in der Zone 100.

Wanderung:

Der Bahnhof Gerasdorf ist der Startpunkt und zunächst geht es eine Dorfstraßen-Allee, die Stammersdorfer Straße, entlang. Die zahlreichen blühenden Bäume machten den Weg sehr idyllisch und auch die vielen hübsch bepflanzten Vorgärten der Einfamilienhäuser sind nett anzusehen. 
Pfarrkirche Gerasdorf
Pumpstation

Nach einiger Zeit passierte ich die Pfarrkirche Gerasdorf (ich war nicht drinnen, weil ein Gottesdienst kurz bevor stand) und verließ nach der künstlerisch gestalteten Pumpstation die Hauptstraße. 

Der weitere Weg führte mich genau an den Rand zwischen letzter Häusersiedlung und Feldern entlang und ich hatte eine schöne Fernsicht.
In der Franz-Wallner-Gasse wanderte ich an einer großen Pferdekoppel vorbei und ab hier begegneten mir laufend Hunde-Gassi-Geher, Walker, Radfahrer und Läufer, aber von der angenehmen unaufdringlichen und rücksichtsvollen Sorge.
Kindergarten-Anlage

Nach der lustig bunten Kindergarten-Anlage bog ich ab in die Schulgasse und am anderen Ende erreichte ich eine Sportanlage mit einer großen Wiese davor. Komisch - die haben aber viele Sprinkler im Rasen - hupps - ein Sprinklerkopf hat sich bewegt. Nein! Das sind keine Sprinkler, das sind lauter Köpfe von Tieren! Das könnten Ziesel gewesen sein. Leider konnte ich nicht näher herankommen, bevor sie in ihren Bau wieder geflüchtet sind, freute mich aber über diese Beobachtung.
finde die Ziesel

Gleich dahinter liegt der, leider abgezäunte, Badeteich Gerasdorf, dessen Wasser sehr verlockend aussah. Leider gaben an dieser Stelle die Akkus meiner Kamera auf (schlecht vorbereitete Ausrüstung), aber schließlich hat man ja auch ein Smartphone mit Kamera dabei.
Marchfeldkanal
Nachdem der Badeteich passiert war, hatte ich schon den Marchfeldkanal erreicht. Ich ging über die Brücke auf die andere Seite des Kanals, wo es nicht so frequentiert war, aber ebenso schön zu gehen. Links das Wasser mit der botanisch reichhaltigen Fauna und Flora - rechts die Weiten der Äcker. Dieser Teil der Etappe hat mir sehr gut gefallen und fand es schade, dass ich schließlich den Kanal verließ. 
Es ging weiter die Tilakstraße durch eine kleine Siedlung entlang und dann wurde es enger, denn nur ein Fußtrampelpfad ging durch dichtere Bewaldung etwas einen Hang hinauf.
Fußweg neben Brünnerstraße
Man hört bereits dicht daneben die Autos auf der Brünnerstraße in der der Trampelpfad schließlich mündet (Vorsicht - die letzten Meter sind offenbar gern aufgesuchte Notdurft-Stellen).
Die Haltestelle Rendezvousberg ist das Ende der 21. Etappe des offiziellen Rundumadum-Wanderwegs um Wien. Da hier die Busfrequenz nicht berauschend ist, ging es für mich weiter und ich bog auf der anderen Seite der Brünnerstraße in einen durch ein Wäldchen führenden angenehm zu gehenden Weg, der "Alten Bahntrasse" und hier sah ich am Wegesrand auch einige Eisenbahnsignale.
Alte Bahntrasse
Es ging stetig leicht bergab und geradeaus, bis man schließlich bewohntes Stadtgebiet erreicht und am Ende bei der Haltestelle Stammersdorf landet.
Haltestelle Stammersdorf

Abreise

Ich hatte großes Glück, denn ich musste nicht lange auf den Bus der Linie 125 (Busunternehmer Dr. Richard) warten, der mich rasch wieder zur U-Bahn-Station U1 Leopoldau brachte.

Fazit:

Endlich wieder eine schöne Etappe-hierher komme ich gerne wieder.

Fotos dieser Wanderung findet man bei Flickr
Die genauer Route dieser Wanderung findet man bei GPSies

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