Donnerstag, 7. April 2016

Gelesen: Markus Walther - "Beatrice"




Verlag: Acabus Verlag
ISBN: 978-3-86282-401-4

Beatrice Liber betreibt nun erfolgreich das Antiquariat von Herrn Plana weiter, die ganze Straße erlebt frischen Aufwind und auch das Privatleben verläuft scheinbar harmonisch. Doch als der neue Geschäftsmann Quirinius auftaucht, werden alte Wunden aufgerissen. Eine erneute Reise durch das Buchland verspricht eine Lösung für Beatrices Seelenfrieden.

Der Leser darf sich auf die gelungene Fortsetzung von "Buchland" freuen. Es geht wieder in die unendlichen Weiten des Buchlandes mit neuen Charakteren und Begegnungen mit bereits bekannten Wesen, die um einige Facetten reicher werden. Man rätselt mit Beatrice, wer wohl dieser Quirinius sein mag und was er im Schilde führt und welche Bedeutung diese Reise durch das Buchland haben mag. Es wird einem fast schwindelig bei den vielen Ebenen, die in diesem Werk mitspielen: Realität, Fantasie, Querverweise, der Schreibende, der Lesende, Allegorien, Metaebene, .... aber es ist ein angenehmer, anregender Schwindel. Jede Szene, jeder Name ist nicht einfach so zufällig gewählt, sondern man könnte ständig verweilen, die Bedeutungen ergründen und beginnt eigene Gedankenfäden daran zu knüpfen. Aber die Neugier, wie die Geschichte weiter geht, reißt wieder los und der Leser wird belohnt mit einem stimmigen Finale - ein abgerundetes Ende und doch dem Fünkchen Hoffnung auf eine Fortsetzung.


Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen, denn es ist keine Aufwärmung der vorhergehenden Geschichte, sondern behandelt andere, eigenständige Schwerpunkte, auch wenn es wieder um Bücher, Schreiben und Lesen geht. 

Zusammengefasst: Volle Empfehlung - wem "Buchland" gefällt, der darf die Fortsetzung Beatrice nicht versäumen. 




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