Sonntag, 6. März 2016

Rundumadum 19+20: Breitenlee - Süssenbrunn - Gerasdorf (06.03.2016)

Den regenfreien Sonntagvormittag musste ich nutzen, um die nächste Etappe des Wiener Rundumadum Wanderwegs zu absolvieren. Eigentlich wollte ich zunächst nur Etappe Nr. 19 machen, doch am Ziel entschied ich mich, noch die zum Glück auch schon vorbereitete Etappe Nr. 20 weiter zu gehen.

Anreise:

Von der U-Bahn-Station U1 Kagraner Platz fuhr ich mit der Autobuslinie 24A bis zur Haltestelle Breitenlee Ort, wo auch der Startpunkt der Wanderung war.

Wanderung:

Gleich am Beginn ist die Pfarrkirche von Breitenlee zu sehen. Da gerade eine Hl. Messe darin stattfand, bin ich nicht hineingegangen. 
Pfarrkirche St. Anna Breitenlee

Hier war auch das Ortszentrum mit dem für diese Orte typischen Anger, auf dem ein Kriegsdenkmal stand und am anderen Ende sich das Wiener Schulmuseum, das aber offenbar nicht so spontan besucht werden kann. Kurz danach verließ ich die Breitenleer Straße Richtung Süssenbrunn. Man geht stets am Rande von Einfamilienhäusern-Siedlungen und weiten Feldern mit Windrädern am Horizont. 
weite Ebene bei Breitenlee

Immer wieder sieht man Bienenstock-Anlagen von Imkern. Den gesamten Weg passiert man einige Male einige Teiche, aber sie sind öffentlich nicht zugänglich (also ein kleines Bankerl am See, das öffentlich zugänglich ist, wär schon ganz nett, aber hier schottet man sich mit hohen Zäunen ganz dicht ab - schade). Mir hat die Strecke nicht so sonderlich gefallen, denn es sind oft lange, schnurgerade Wege mit viel "Gstettn" (verwildertes, verwuchertes, verwahrlostes Gelände) links und rechts. 
Erst der Badeteich von Süßenbrunn war zugänglich und um diesen bin ich spontan rundherum gegangen.
Badeteich Süßenbrunn

Bald darauf kam ich ins Ortszentrum, wo ich am Schloss Süßenbrunn vorbeischaute - man konnte aber nur durch das Gittertor schauen. Endpunkt wäre schließlich die Kirche in Süßenbrunn

Nachdem meine Kräfte noch ausreichend waren, das Wetter auch noch nicht nach Regen aussah und bisher mich nur wenige Höhepunkte auf meinem Weg erfreuten, entschloss ich die Route Nr. 20 gleich anzuschließen.

Man geht an der Ludwig Reiter Schuhmanufaktur vorbei, passiert Pferde-Koppeln und Golfanlagen und latscht dann nur mehr querfeldein Richtung Gerasdorf - bei sehr viel Wind. Eine ziemlich öde Strecke. Endpunkt meiner Wanderung war der Bahnhof Gerasdorf.
Felder bei Gerasdorf


Heimreise:

Mit der Schnellbahn vom Bahnhof Gerasdorf geht es nur eine Station bis zur U-Bahn-Station U1 Leopoldau.

Fazit: zähe, uninteressante Route

Bilder der Wanderung gibt es bei Flickr
Meinen genauen Weg findet man bei GPSies


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