Montag, 28. März 2016

Gelesen: Andreas Laudan: "Pharmakos. Wenn in dir die Bombe tickt."

Titel: Pharmakos. Wenn in dir die Bombe tickt.
Autor: Andreas Laudan
Verlag: Universo Verlag
ISBN: 978-3-956741319


Diesen Thriller habe ich von meiner Mutter erhalten. Wir sind beide Vielleser und zwischen ihr und mir herrscht reger Buch-Austausch. Dabei reichen wir uns gegenseitig natürlich nur Bücher weiter, die für den anderen interessant sein könnten. Werke, die wir nicht empfehlenswert halten, finden diesen Weg der Verbreitung nicht. Dadurch kommt eine gute "Aussortierung" der Lektüre zustande und es ist schön, dass unsere Geschmäcker nicht so weit auseinander liegen und die Buchempfehlungen selten ein Reinfall werden.

In "Pharmokos" begibt sich der Leser in das Deutschland im Jahr 2019. Die sozialen Spannungen sind heftig geworden und wer keine Arbeit (mehr) hat, fällt stigmatisiert rasch tief im Ansehen und Lebensstil. Ebenso ergeht es der Hauptfigur Volker. Aufgrund einer Krebserkrankung befindet er sich im Krankenhaus und als sein Bettnachbar im Sterben liegt, erfährt er, dass auch seine Stunden gezählt sind. Mit letzter Kraft und der ablaufenden Lebenszeit im Rücken, beginnt ein rasanter Wettlauf durch Deutschland, um sein Schicksal vielleicht im letzten Moment zu wenden, aber um zumindest die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, was sich im Geheimen abspielt, um die Kosten der Sozialschmarotzer für den Staat zu reduzieren.

Das Buch ist sehr geradlinig geschrieben und leicht zu lesen. Es ist ein actionreicher Trip zum Finale, wobei in meinen Augen das Ende sehr vorhersehbar war. Auch nahm ich der Hauptfigur nicht ganz ab, dass sie noch die Energie für soviel Kraftakte hat. 

Zusammengefasst: Es ist leichte Action-Unterhaltung, die ich zwischendurch auch mal gerne lese, um das Hirn etwas entspannen zu lassen. Doch für eine Empfehlung reicht es bei mir nicht. 







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen