Sonntag, 14. Februar 2016

Rundumadum 18 Nach Breitenlee (14.02.2016)

Ein Blick auf die Wettervorhersage bei Morecast prognostizierte keinen Regen, sogar ein paar Sonnenstunden, sodass der nächsten Etappe - Nr. 18 - des Wiener Rundumadum-Wanderwegs - nichts im Wege stand. Dieses Mal hatte ich wieder meinen Freund als Begleitung.


Anreise

Mit der Straßenbahnlinie 26 ging es bis zur Endstation Hausfeldstraße, von dort mit der U-Bahn-Linie U2 zur Station Aspern Nord
Wir warteten etwas auf den Bus 99A, der uns zum Ausgangspunkt Station Himmelteich bringen sollte. Kurz nach unserer Ankunft tauchte auch der Bus 99A auf, wir stiegen ein und waren erstaunt als der Bus früher als in quando angezeigt losfuhr. Bei der Fahrt zur kommenden Station schaltete sich die Innenanzeige im Bus auf "99B" um. Das überraschte offenbar nicht nur uns, sondern auch die beiden anderen Fahrgäste, die panisch bei der nächsten Station hinaus stürmten. Aufgrund dieser neuen Situation ergab sich ein neuer Ausgangspunkt: Haltestelle Lehenstraße.


Wanderung

Zunächst spazierten wir durch eine Einfamilienhäuser-Siedlung zum Himmelteich, auf den wir einen kurzen Blick warfen. Anschließen steuerten wir die Seestadt Aspern an und spazierten an deren Rand entlang auf den "Asperner Terrassen", eine böschungsartige Abgrenzung zum Umland. 
Böschungshügel auf den Asperner Terrassen

Hier gingen wir am "Wagenplatz Gänseblümchen" vorbei, das einen sehr vermüllten Eindruck auf uns machte.
Wagenplatz Gänseblümchen

Am Ende dieses Geländes war eine Gruppe Männer, die mit ihren ferngesteuerten Autos spielten, während nebenan ein Jagdhund sich austobte.

Von nun an ging es über Feldwege entlang bracher Äcker. An dieser Stelle gab es eine größere Abänderung zum eigentlichen Rundumadum-Wanderweg: da ich einige Teiche bei der Planung gesehen hatte, legte ich eine Zusatzschleife rund um diese Teiche ein. Leider aber war nur ein einziger, die Krcal Grube, zugänglich. 
Krcal Grube: Schotterteich

Alle anderen waren eingezäunt und man konnte nicht näher ran. Der Umweg hat sich als entbehrlich herausgestellt, denn es blies uns nur mehr eiskalter Wind entgegen. 
video

Landschaftlich waren nur fade Felder in einer weiten Ebene mit Windrädern am Horizont.

öde Ackerlandschaft

langweilige Ebene


Schließlich erreichten wir wieder besiedeltes Gebiet mit furchtbar hässlichen Reihenhäusern. Wir waren dann eigentlich froh, unseren Zielpunkt Bushaltestelle Agavenweg bald erreicht zu haben.


Heimreise

Mit der Buslinie 24A kommt man direkt zur U-Bahn-Station U1 Kagraner Platz. (Meine Begleitung möchte hier sicherlich anmerken, dass die Bushaltestelle Agavenweg eine Zumutung ist: kein Bankerl, kein Hütterl, kein Dach - da frierts einem alles weg und außerdem ... und überhaupt..:-))


Fazit
Das war die bisher ödeste Strecke des Rundumadum-Projektes.

Bider von der Etappe gibt es bei Flickr
Die genaue Strecke findet man bei GPSies 


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