Donnerstag, 11. Februar 2016

Rundumadum 17 Eßling (11.02.2016)

Die dunkle Jahreszeit neigt sich dem Ende zu und ich habe wieder Lust, meine Wandertätigkeiten aufzunehmen. Im vergangenen Jahr 2015 habe ich die Rundumadum-Wanderung nicht komplettiert und darum schließe ich hier wieder bei meinen Touren an. Dieses Mal beschritt ich Abschnitt Nr. 17 des Wiener Rundumadum-Wanderweges - wieder mit meinen eigenen Abwandlungen, denn wenn mir bei der Planung in der Umgebung Interessantes unterkommt, baue ich diese in die Tour ein. Wer weiß, wann ich wieder in diese Gegend komme.
Auch wenn die Wettervorhersage Temperaturen nur im einstelligen Plusbereich und Wind prophezeite, schien es wenigstens keinen Regen zu geben und ich brauchte einfach mal wieder frische Luft.

Anreise

Mit der Straßenbahnlinie 26 erreichte ich die U2-Station Hausfeldstraße, wo mich die U-Bahn U2 zur Station Seestadt brachte (ziemliche Einöde im Haltestellenbereich). Mit der Buslinie 88B erreichte ich den Startpunkt, die Haltestelle Kaposigasse.


Wanderung

Zunächst spazierte ich durch ein kleines Wäldchen, der bald in einen Wiesenbereich auslief, mit einigen Spielplätzen am Wegesrand. 

Beginn der Route durch ein Wäldchen

Die Vegetation war weitgehend noch im Winterschlaf bis auf die Haselnuß-Sträucher, die schon kurz vor der Blüte standen. Auffällig waren die vielen gelben Flechten an den Ästen der Bäume und Sträucher. Zahlreiche Krähen stockerten am Wegesrand in den Boden und ließen sich von mir einsamen Wanderer wenig beeindrucken. Auch die Kohlmeisen flatterten emsig in den Büschen herum. Ansonsten gabe es Fauna- und Flora- betreffend wenig zu sehen.

auffällige gelbe Flechten an den Ästen

Bei der Wiethestraße verließ ich diesen Grünbereich und durchquerte eine Einfamilien-Haus-Siedlung bis zur Raphael-Donner-Allee. Hier passierte ich einen Funkmasten rechts und den Versuchsgarten der Universität für Bodenkultur. Es war aber nichts Bemerkenswertes zu sehen - der Frühling dauert doch noch etwas. Am Ende der Allee gelangte ich auf einen Spielplatz mit Skaterpark - natürlich mit obligatorischer Graffiti-Bemalung. 
Skater-Park


Graffiti
Dahinter marschierte ich auf das Ortszentrum Eßling zu, der mit dem Jazz-Park für mich begann, wo vor allem die historischen WC-Anlagen auffielen.
historische WC-Anlagen im Jazz-Park


Direkt gegenüber der stark befahrenen Eßlinger Hauptstraße befindet sich der Bill-Grah-Park, der sehr nett angelegt ist, auch wenn er winzig ist, aber sogar mit Wasserfall.
Bill-Grah-Park
Wasserfall im Bill-Grah-Park

Von hier geht es ein kurzes Stück im Zentrum des Ortsteils Eßling die Hauptstraße entlang, vorbei am Geburtshaus des Bildhauers Raphael Donner bis ich bei der Schloßpromenade abgezweigt bin und den Schüttkasten des Museum Eßling, ein historisches Gebäude erreicht habe. Das Museum selbst hatte geschlossen - es ist nur sonntags Vormittag geöffnet.
Schüttkasten des Museum Eßling

Danach ging es wieder zurück auf die Eßlinger Hauptstraße, ein Besuch der St. Josef-Kirche war wegen Renovierungsarbeiten nicht möglich. Der Punkt "Schloß Eßling" war nicht eindeutig erkennbar. Ich vermute, dass es das Gebäude visavis der Kirche war, aber Hinweise dafür fand ich nicht. Zum Glück führte mich die Route bald wieder weg von der stark befahrenen Hauptstraße weg und ich erreichte ein Wald-und-Wiesen-Gebiet.
Ohne Vorplanung und Navigationsgerät hätte ich den Gedenkstein und Gedenkwald darin nicht entdeckt, da es keinerlei Wegweiser oder festen Weg dahin gab. 
Gedenkstein im Gedenkwald

Am Ende dieser Grünzone liegt der nette kleine Himmelteich. Auf einer hübschen Brücke kann man den Enten im Schilf zusehen. 

Himmelteich
Brücke über den Himmelteich

Gleich befand sich mein Endpunkt: die Bushaltestelle Himmelteich.

Heimreise

Mit der Buslinie 99B gelangt man schnell zur U2-Station Aspern Nord.


Fazit

Die beiden Parks im Zentrum Eßlings fand ich ganz nett und auch den Himmelteich - aber ansonsten war die Strecke wenig beeindruckend-aber wenigstens ein Spaziergang an frischer Luft.

Bilder der Tour gibt es bei Flickr
Streckenverlauf findet man bei GPSies



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