Sonntag, 21. Februar 2016

Gelesen: Andreas Séché - "Zwitschernde Fische"

Titel: Zwitschernde Fische

Autor: Andreas Séché

Verlag: ars vivendi




Auf dieses Buch bin ich durch einen Blog-Beitrag der GeschichtenAgentin neugierig geworden und es ist erst einmal auf meine Buch-Merkliste gelandet. Als ich Gutscheine für meine Stammbuchhandlung Freudensprung geschenkt bekommen hatte, gelangte dieses Buch auf die Einkaufsliste und fand schließlich den Weg in meine Bibliothek, wo es bei mir leider auch lange dauert bis ich zur Lektüre komme. Als ich nun die erste Seite aufschlug, wusste ich überhaupt nicht mehr, was mich daran interessiert hatte oder worum es gehen würde. Das ist immer die beste Voraussetzung für uneingenommene Lektüre.

Schon die erste Seite hatte mich für sich eingenommen und mein bibliophiles Herz erreicht. 

Zum Inhalt: Buchliebhaber Yannis entdeckt eine merkwürdige Buchhandlung in Athen, in der er auf Lio trifft, mit der er sich über Geschichten, Schreiben, Bücher und Lesen unterhält und von der er sich magisch angezogen fühlt. Er erlebt immer rätselhaftere Dinge, doch eines Tages ist Lio verschwunden und all die seltsamen Erlebnisse scheinen auf Lios Spur zu führen.

An diesem Buch ist überhaupt nichts auszusetzen, es war jede Zeile ein Genuss zu lesen und verlangsamte sogar meine oft fordernde Lesehast. Die vielen Andeutungen und Querverweise zur Weltliteratur, die vielen schönen Metaphern rund um das Buch fand ich sehr treffend und berührend.
Am Ende der Lektüre trat bei mir etwas auf, das ich nicht so oft empfinde: ich hab sofort das Bedürfnis, das Buch noch ein zweites Mal zu lesen, denn vielleicht entdecke ich - nun wo ich das Geheimnis der Geschichte kenne - bisher Unbeachtetes.

Fazit: Wunderbares Buch für Menschen, die Bücher lieben
Bewertung: 5 von 5 Sternen


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