Mittwoch, 2. September 2015

Rundumadum 9 (02.09.2015) Von Alt-Erlaa zum Wienerberg

Der Wetterbericht war nicht so hervorragend, aber solange es nicht Dauerregen gibt, wollte ich mich nicht abhalten lassen, meine Variation der 9. Etappe des offiziellen Rundumadum-Wanderweges um Wien zu beschreiten. 

Anreise

Mit der Straßenbahnlinie 26 ging es zum Bahnhof Floridsdorf, um mit der U-Bahn U6 weiter zu fahren.
Bei der Station Alser Straße machte ich einen kleinen Zwischenstopp, um Bookcrossing-Bücher in den Offenen Bücherschrank am Heinz-Heger-Park einzustellen. Hier begann es leicht zu regnen, aber das hielt mich nicht auf. Mit der U-Bahn U6 ging es wieder weiter bis zum Startpunkt der U-Bahnstation Alt-Erlaa. Wegen dieses Abstechers brauchte ich ca. eine Stunde.

Wanderung

Am Beginn stapfte ich wieder am Ufer des Liesingbaches
Liesingbach
Das ist mittlerweile schon ein gewohntes Bild. Ich passierte dabei einen kleinen See, der aber nicht zugänglich war, sondern von kleinen Häusern zugebaut ist - offenbar ein privates Wohnareal.

Nach kurzer Strecke zeigte mir mein Garmin einen Wegpunkt an, den ich ganz vergessen hatte: Das Schokomuseum der Firma Heindl. Es war an diesem Morgen noch sehr ruhig und ich hatte das Vergnügen, fast einsam durch das Museum zu schlendern. Hier erfährt man sehr viel über Zutaten und Produktion von Pralinen und anderen Schokolade-Leckereien.
Schokobrunnen
im Schokomuseum
Man kann direkt in die Produktionshallen schauen - sehr interessant dort.
Fertigungshalle
der Firma Heindl
Natürlich gibt es auch einen Schokoladen-Shop gleich daneben (schon blöd, wenn man erst am Beginn der Wanderung ist und sich dann nicht mit zuviel Ballast beladen will, aber ein bisschen muss man schon zuschlagen - schließlich macht das Schokomuseum genug Appetit darauf.)

Der nächste Teil der Strecke ging durch den Draschepark und führt unter Autobahnbrücken der A23 beim Inzersdorfer Knoten durch - wenig idyllisch. 
Autobahnbrücken der A23

Die folgenden Ziele waren zwei Kirchen. Die St. Nikolaus-Kirche in Inzersdorf war wegen Restaurierungsarbeiten nicht betretbar. 
Pfarrkirche St. Nikolaus
Die Kirche der Pfarre Emmaus ist eine von den modernen. 
Emmaus Pfarrkirche 

Innenraum der Emmaus-Kirche
Von dort war es nur mehr ein kurzes Stück - an den Kastanienseen vorbei, von denen man nur einen kleinen Blick erhaschen konnte, weil alles so stark umwuchert war und schon landet man im Erholungsgebiet Wienerberg

Den Wienerbergteich kannte ich schon von einer WildUrb-Tour, der mir auch damals schon gut gefallen hat. Außer ein paar Angler war es dort sehr ruhig und ich wurde auch mit Sonnenschein verwöhnt. 
Wienerberg-Teich
Letzter Punkt der Etappe war wieder eine Kirche: die Salvator-Kirche am Wienerfeld. Sie war leider verschlossen. Von außen konnte man fast nichts sehen von der Kirche, denn sie war von Bäumen umwuchert und war ein schlichter, eher unauffälliger Holzbau. Ein ordentliches Foto von der Kirche war aufgrund der üppigen Vegetation nicht machbar.
Der Endpunkt meiner Etappe war die Station Frödenplatz der Straßenbahnlinie 67.

Heimreise

(Wenn man sich in die richtige Richtung der Straßenbahn setzt) geht es rasch bis zur U-Bahn-Station U1 Reumannplatz. Hier machte ich zwecks Mittagessen noch einen Abstecher auf den Viktor-Adler-Markt - immer wieder interessant dieses multikulti-Markttreiben mit seinen Marktschreiern. Vom Reumannplatz ging es dann schnell mit der U-Bahnlinie U1 nach Hause - das hat nur eine halbe Stunde gedauert.

Fazit

Das Schokolademuseum hat den ersten öden Teil versüßt, während der Wienerberg einfach ein wunderbares Spaziergelände ist.

Bilder von der Etappe gibt es bei Flickr.
Den Verlauf meiner Strecke findest du bei GPSies.

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