Sonntag, 22. März 2015

Rundumadum 6 (21.03.2015)

Bei solch einem schönen Wetter am ersten Frühlingstag musste ich natürlich raus. Geplant war die 6. Etappe des Wiener Rundumadum-Wanderwegs, wobei ich aber einen Großteil der Strecke von anderen Besuchen schon kannte ("Einmal Hermesvilla und retour","09/2013 Lainzer Tiergarten" ), aber ich wollte auch diesen Teil "ordnungshalber" so absolvieren, wie der Rundumadum-Wanderweg vorsieht.

Anreise

Mit der U-Bahn-Linie U1 ging es zum Schwedenplatz, von dort weiter mit der U-Bahn U4 zur Endstation Hütteldorf. (Sehr angenehm, weil schnell, wenn man den Startpunkt mit der U-Bahn erreicht.)

Wanderung

Vom Bahnhof Hütteldorf marschierte ich am Hackinger Steg über den Wien-Fluss, um die Promenade des kleinen Franz-Schimon-Parks zu erreichen (nicht sehr ansprechend, weil gleich daneben starker Autoverkehr der Wientalstraße vorbei führt). Nicht weit davon ist der Eingang zum Lainzer Tiergarten über das Nikolaitor, wo sich am Samstagvormittag bereits zahlreiche Spaziergänger und Sportler tummelten.
Mein erster Weg führte zur Nikolaikapelle und lief dort fast mit einem Wildschwein zusammen. (Sind die gefährlich? Können die angreifen?). 
Wildschwein vor der Nikolaikapelle


Von dem Hügel der Kapelle aus hat man auch einen Panorama-Blick auf Hütteldorf. Nun spazierte ich weiter entlang eines Naturlehrpfades mit sehr ansprechenden Informationstafeln über Fauna und Flora des Lainzer Tiergartens.
 
ansprechende Informationstafeln am Naturlehrpfad
Nach dem mittlerweile schon traditionellen Tritt in den Gatsch am Anfang jeder Tour (Schuhe immer noch wasserfest) bei einer Quelle an der Hackinger Wiese (am Kartenpunkt "Quelle 1" war alles trocken, aber dafür war "Quelle 2" mit Wasser), ging es sehr unproblematisch durch den Wald, wo immer wieder Wildschweine beim Fressen zu beobachten waren. Eine nette Brücke führte über den Schallautzer Bach und auch an der Grünauer Teichwiese futterten wieder Wildschweine. 
Wildschweine beim Mittagessen

Der Weg war nun asphaltiert und mir bestens bekannt. Das unangenehmste Stück war die Rohrhausstraße, denn es geht schnurgerade ganz steil bergauf. Am Wegesrand entdeckte ich eine blühende Pflanze, die mir völlig unbekannt ist. (Was könnte das sein?)
unbekannte Pflanze

was blüht hier?

An der Rohrhauswiese musste eine kleine Verschnaufpause sein. Hätte ich nicht ohnehin Proviant eingepackt, wäre ich dank des gut besuchten Gasthauses Rohrhaus sicher nicht verdurstet. 
Ab nun ging es rasch bergab zur Hermesvilla. Es war leider nicht mehr ruhig und still, sondern zahlreiche Spaziergänger frequentierten die Wege. An der Hermesvilla ging ich nur vorbei und über den Baumlehrpfad (finde ich gut, aber war auch nichts mehr Neues für mich) peilte ich das Lainzer Tor an. Gleich dahinter liegt der Lainzer Teich.
Lainzer Teich

Entlang des Lainzerbach-Parks war es angenehm zu gehen und auch der erhöhte parkartige Grünstreifen in der Mitte der Hermesstraße ist wanderfreundlich. Der Oscar Straus-Park mit dem Denkmal war der letzte Punkt der Tour, die an der Straßenbahnstation 60 Hermesstrasse endete.
Oscar Straus-Denkmal

Abreise

Von der Station Hermesstraße mit der Straßenbahn 60 fuhr ich zur Endstation Hietzing, wo ich mit der U-Bahn-Linie U4 den Schwedenplatz erreichte. Von dort ging es mit der U-Bahn U1 heimwärts.

Fazit

Da mir der Großteil der Strecke schon bekannt war, hat es mich wenig begeistert und mir war auch zu viel los.  

Bilder von dieser Tour gibt es bei Flickr.
Verlauf der Strecke findet man bei GPSies.

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