Sonntag, 8. März 2015

Rundumadum 4 (08.03.2015)

Die Wettervorhersage war einfach zu verlockend, um die Etappe 4 des Wiener Rundumadum-Wanderweges in Angriff zu nehmen. (Nachdem die Regeneration meines Begleiters vom Vortag noch nicht ausreichend erfolgt war, machte ich mich alleine auf den Weg.)

Anreise

Es ging flott mit der U-Bahn U1 zum Praterstern, weiter mit der U-Bahn U2 zum Schottentor und hier mit der Straßenbahnlinie 43 bis zur Endstation Neuwaldegg. Eine sehr entspannte Anreise und auch die Fahrt mit der Straßenbahn ist kurzweilig, weil man an vielen schönen Häusern vorbeifährt.

Wanderung

Als ich mich für den Marsch fertig machte und das Garmin einschaltete, bemerkte ich, dass ich beim Transfer vom Computer einen Fehler gemacht hatte und ich nur die Zielpunkte und nicht die gesamte Route am Gerät hatte. Halb so schlimm, denn die meiste Zeit ging es ohnehin auf dem Rundumadum-Weg und der ist gut beschriftet und für den Notfall hab ich immer noch eine ausgedruckte Karte von der Rundumadum-Seite dabei. (im ersten Moment hat es mich natürlich gewurmt, aber so habe ich auch wieder etwas gelernt.)

Zunächst ging ich wieder zum Schwarzenbergpark, wo ich kurz nach den Obelisken abbog. Bis zum Hanslteich (gibt schönere Teiche) war es ein akzeptabler Weg.
Hanslteich

Danach wurde es sehr mühsam. Der komplette Weg und auch links und rechts war völlig schlammig. Vom Berg schien überal Wasser herunterzulaufen und ich hatte mehrmals die Angst, dass mir der Schuh im Matsch stecken bleibt. 
 
matschige Wege
Die Wegweiser verunsicherten mich auch etwas, denn zweimal musste man durch einen kleinen Bach latschen (juhu, meine Schuhe sind tatsächlich wasserdicht). Es ging dann bergauf und blieb extrem matschig und das Ziel "Schottenhof" war auch desillusionierend, denn das war abgeschlossenes Privatgelände. Langsam wurde es leicht besser. Der Aufstieg bis zur Kreuzeichenwiese brachte mich ordentlich ins Schwitzen. Die Kreuzeichenwiese war ebenso ein einziges Schlammschlachtfeld. Das störte aber die zahlreichen Hunde dort nicht. Wieder einmal ein Hot-Spot der Gassi-Geher.
 
Kreuzeichenwiese

Ab nun wurde der Weg angenehmer. Ich zweigte von der Hauptroute noch auf einen winzigen Weg ab, weil ich auf der Karte so eine dubiose "Grab" oder "Bunker" entdeckt hatte, die ich mir ansehen wollte. Ich habe es auch gefunden - es dürfte ein Eingang zu einem Bunker sein, aber ich habe nur von oben einige Meter entfernt hinunter geblickt. Es war am Ende eines steilen rutschigen Abhanges und alleine war es mir zu riskant, runter zu kraxeln.
Nach diesem Abstecher hatte ich bald die Jubiläumswarte erreicht. Leider war sie wegen Wintersperre nicht betretbar.
Jubiläumswarte

Daneben hat die "Waldschule" zahlreiche Baumstämme mit Info-Tafeln sehr interessant präsentiert. 
Holz-Infotafeln der Waldschule


Danach ging es bergab an einem kleinen Teich vorbei und zum nächsten Ziel, der Otto-König-Warte, einem Wasserturm. Nicht sehr spektakulär.
Otto-König-Warte


Mehr interessiert hätte mich der Rundtempel, zu dem man aber nicht gehen konnte, da das Waldgebiet eingezäunt war.
Rundtempel


Schließlich erreichte ich den Endpunkt der 4. Etappe des Rundumadum-Wanderweges: die Feuerwache Steinhof.

Feuerwache Steinhof


Meine Tour ging jedoch weiter die Johann-Staud-Straße hinunter, wo man einen herrlichen Panorama-Blick auf Wien genießen konnte. 
Panoramablick auf Wien


Es ging vorbei an der Wallfahrtskirche Starchant, der Kufner Sternwarte, durch den Ottakringer Friedhof und zuletzt noch zur Kirche Alt Ottakring
Kufner Sternwarte

Kirche Alt Ottakring


Meine Tour endete an der U-Bahn-Endstelle Ottakring.

Heimreise:

Mit der U-Bahn U3 geht es flott zum Stephansplatz, wo die U-Bahn U1 mich rasch nach Hause brachte.

Fazit:

Zuerst eine Quälerei, aber die zweite Hälfte war sehenswert.

Die genaue Runde ist bei GPSies nachzuvollziehen.
Fotos findet man bei Flickr.

 

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