Sonntag, 8. März 2015

Rundumadum 3 (07.03.2015)

Bei den vergangenen Wanderungen haben Routen-Planung und Track-Aufzeichnung mit dem iPhone zwar funktioniert, aber so ganz glücklich war ich nicht damit. Zum einen leert es den Akku rasch, vor allem wenn ich mich öfter orientieren musste (wobei die größte Gefahr dank Sunny-Bag gebannt war). Zum anderen gabs immer wieder Abbrecher, wenn ich zwischendurch mit dem iPhone etwas anderes machte. Als ich vergangene Woche ein sehr günstiges Angebot für ein Garmin GPSMAP 64st entdeckte, musste ich zuschlagen. Darum war auch diese Wanderung spannend, die Neuerwerbung auf outdoor-Tauglichkeit zu testen.

Anreise:

U-Bahn U1 bis Schwedenplatz, weiter mit der U-Bahn U4 bis Spittelau und von dort mit dem Bus 35A bis nach Salmannsdorf. Diese Strecke ist angenehm, denn der Bus ist nicht überfüllt und groß und die Intervalle sind angenehm kurz

Wanderung:

Von Salmannsdorf habe ich eine andere Route zum Rundumadum-Start-Punkt Dreimarkstein gewählt, denn das steile Stück, das wir letztens hinunter sind, wollte ich nicht wieder hinauf gehen. Auch wenn es doch einige Zeit bergauf ging, so empfand ich es nicht so schlimm. Auf diesem Weg zeigten sich jede Menge frische junge Bärlauch-Blätter und einige Frauen sammelten schon fürs Kochen. Sonst gab es außer einer kleinen Wallfahrtskapelle nichts Außerordentliches zu sehen.
Waldkapelle

Beim letzen Stück zum Dreimarkstein war es ein ziemlich unscheinbarer Pfad, den ich gewählt habe und dementsprechend unwegsam war es zu gehen. Ich fands trotzdem nett, mein Begleiter nicht (*grummel*brummel*). Dann hatten wir eigentlich den schwierigsten Teil geschafft. Es ging den Rundumadum-Wanderweg einfach entlang bis zur Wiese Hameau
Hameau

Offenbar ein beliebter Ausflugspunkt, denn einige Leute saßen auf den Bänken und genossen die Sonnenstrahlen, die durch die Wolken brachen. Die Schutzhütte ist wenig spektakulär - wie dort zu lesen war, befand sich an dieser Stelle früher einmal eine richtige Erholungssiedlung.
Mit Hameau war auch der höchste Punkt der Tour erreicht und ab da ging es bergab zum Schwarzenbergpark. Je näher wir kamen, umso mehr Hunde tauchten auf. Im Park selber wimmelte es von Vierbeinern - offenbar ein Hotspot für Gassi-Geher. Wer vor freilaufenden Hunden Angst hat, sollte dieses Gelände meiden. 
 
kleiner Teich im Schwarzenbergpark
Trotz deutlicher Ermüdungserscheinungen meines Begleigers machten wir noch einen Abstecher von der Schwarzenbergpark-Allee weg durch den Wald zum Grabmal des Grafen Lacy. Nunja - auch nicht so beeindruckend.
Grabmal des Grafen Lacy

Zurück in der Allee machten wir noch eine kleine Rast im "Alleebeisl" bei Kaffee und Apfelstrudel/Cookies. (irgendwie ein eigenartiges kleines Lokal - auf der einen Seite Bobo-mäßig, auf der anderen Seite etwas unkoordiniert).
Mit letzten Kräften spazierten wir weiter auf der Allee durch die Maria-Theresien-Schaukel (mir war erst später klar dass das der Name der zwei Obelisken ist und ich diesen Wegpunkt nicht länger suchen musste). 
Maria-Theresia-Schaukel

Vom Schloß Neuwaldegg hätte ich mehr erwartet als ein flüchtiger Blick durch Bauzaunlücken. Schließlich endete die Route an der Kirche St. Anna bei der Endstelle der Straßenbahn 43.
St. Anna


Heimreise:

Straßenbahn 43 bis Schottentor, umsteigen in die U2 bis Praterstern und von dort in die U1. War bequem, schnell und unkompliziert.

Fazit:

Diese Tour hat mich nicht aus den Socken gehauen. Aber mit dem neuen Garmin bin ich sehr zufrieden. Zwar beherrsche ich es noch nicht perfekt, aber dieses Gerät ist mir wesentlich symphatischer als die iPhone-Wischerei. Leider musste ich auch feststellen, wenn ich wieder mit meinem Freund eine Tour gemeinsam machen will, dann muss ich auf jeden Fall darauf aufpassen, dass es nicht bergauf (anstrengend) oder bergab (auch anstrengend) geht oder eben nur geradeaus (langweilig).

Diese Route ist zu finden bei GPSies - mehr Bilder gibt es bei Flickr


  


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